Erinnerungen bei Glaukom

Warum sollten Glaukom-Tropfen jeden Tag zur gleichen Zeit kommen?

Ein Glaukom braucht stetige Behandlung, auch wenn man kaum etwas spürt. Gerade bei Tropfen zählt die Gewohnheit, sie zu den verordneten Zeiten anzuwenden statt dann, wenn sie einem einfallen.

Dies sind allgemeine Informationen zum Umgang mit Augentropfen. Welches Mittel, wie oft und ob abgesetzt wird, entscheidet Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt.

Beständigkeit ist der ganze Punkt

Tropfen werden in der Glaukombehandlung ständig eingesetzt, um den Augeninnendruck im Rahmen zu halten. Das Schwierige ist, dass ein frühes Glaukom oft kaum Beschwerden macht — ein oder zwei ausgelassene Tage fühlen sich aus Sicht der Patientinnen und Patienten nach nichts an. Tropfen richten sich aber nach dem verordneten Plan, nicht danach, wie sich die Augen gerade anfühlen.

„Ich habe gestern vergessen — kann ich heute zweimal?“ kommt in der Sprechstunde ständig. Die meisten Tropfen werden nicht durch Verdoppeln nachgeholt. Es hängt davon ab, wann es Ihnen eingefallen ist, wann die nächste Gabe ansteht und um welches Mittel es geht — halten Sie sich an die Auskunft Ihrer Klinik.

Wenn die Zeiten rutschen, rutscht auch das Protokoll

Glaukom-Tropfen wirken schlicht — einmal oder zweimal täglich — sind im Alltag aber leicht zu verpassen. Der Weg zur Arbeit, ein Abend außer Haus, die Müdigkeit vor dem Schlafengehen: derselbe Zeitpunkt verschiebt sich immer wieder. Dann hilft es, Erinnerung und Protokoll als zwei getrennte Aufgaben zu sehen.

Wann EyeDay passt

EyeDay ist so gebaut, dass Menschen mit langfristiger Tropftherapie wie beim Glaukom Wirkstoffnamen, betroffenes Auge, Tagesanzahl und Startzeit getrennt anlegen können. Die heutigen Gaben sehen Sie auf einer Zeitleiste, und den in der Klinik gemessenen Druck können Sie für das linke und rechte Auge festhalten.

Wenn Sie Ihre Glaukom-Tropfen oft vergessen

Prüfen Sie erst, ob Sie wirklich täglich zur gleichen Zeit tropfen, bevor das Rezept geändert wird.

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